
Über uns
Die derzeit fünf Botanischen Gärten des WiVi-Klima-Projekts arbeiten jeweils regional. Für weitere Informationen wählen Sie bitte den gewünschten Garten.
Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein: Botanischer Garten Osnabrück
Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen: Botanischer Garten Berlin und Botanischer Garten Potsdam
Baden-Württemberg und Bayern: Universität Regensburg
Rheinland-Pfalz, Saarland: Botanischer Garten Mainz

Der Botanische Garten Berlin arbeitet seit Jahrzehnten im botanischen Artenschutz. In der Dahlemer Saatgutbank lagert Wildpflanzen-Saatgut. Im Garten werden seltene Pflanzen vermehrt, von denen einige durch Ansiedlungen vor dem regionalen Aussterben bewahrt werden konnten. Die Arbeiten werden von naturschutzgenetischen Analysen begleitet und dank eines umfangreichen Datenmanagements sorgfältig dokumentiert.

Der Botanische Garten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hat 2022 die Saatgutbank für Wildpflanzen Rheinland- Pfalz eröffnet. Derzeit lagern wir gut 800 Akzessionen von fast 200 Arten ein, darunter auch Pflanzenarten von anderen Projekten. Zusätzlich sind im Botanischen Garten zahlreiche Erhaltungskulturen angelegt, die insbesondere für Bildungsangebote der Grünen Schule genutzt werden.

Der Botanische Garten der Universität Osnabrück fördert die Forschung, Erhaltung und Vermittlung biologischer Vielfalt. Zum Schutz gefährdeter heimischer Wildpflanzen wurden verschiedene Saatgutgenbanken mit über 1.500 Arten und 15.000 Akzessionen aufgebaut, die im Botanischen Kartierungsportal dokumentiert sind. Durch Erhaltungskulturen und Ansiedlungsmaßnahmen mit Naturschutzbehörden werden Pflanzen in ihren natürlichen Lebensräumen gesichert.

Im Botanischen Garten der Universität Potsdam steht die Erhaltung einheimischer Wildpflanzen im Fokus: bedrohte Arten werden im Garten kultiviert, vermehrt und für Wiederansiedlungen und wissenschaftliche Forschungsprojekte genutzt. Derzeit führen wir Erhaltungskulturen von etwa 100 Wildpflanzenarten aus Nordostdeutschland. Als Projektleitung im Projekt WiVi-Klima bereiten wir die Transformation vom Projekt hin zu dauerhaften Strukturen vor.

Die Saatgutbank Regensburg startete im Jahr 2009 im Rahmen verschiedener Forschungsprojekte und widmet sich seitdem der Sammlung und langfristigen Sicherung von Pflanzensamen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Qualitätsprüfung des Saatguts: durch Keimtests und genetische Analysen wird dessen Vitalität und Vielfalt untersucht. Darüber hinaus zieht die Saatgutbank aus Saatgut Pflanzen für Ansiedlungsmaßnahmen an und initiiert Erhaltungskulturen im Botanischen Garten
Kooperationen und strategische Partner
Schirmherrin

Unsere Schirmherrin Adina Arth forscht an der Universität St. Gallen zu Unternehmensnachhaltigkeit. Ihre umfangreiche Expertise aus früheren Tätigkeiten in Wissenschaft, Politik und Unternehmenspraxis sowie aus zahlreichen Ehrenämtern bringt sie in das Projekt ein – darunter als ehemalige Jugenddelegierte für UN-Biodiversitätskonferenzen und frühere Jugendbotschafterin der UN-Dekade Biologische Vielfalt.
„Als Schirmherrin möchte ich Menschen, Wissen und Leidenschaft zusammenbringen, um unsere heimische Pflanzenwelt zu bewahren. Denn ihr Schutz ist auch der Schutz unserer eigenen Lebensgrundlagen“
Adina Arth, Schirmherrin
Bildquellen
- Saatgutbank des Botanischen Gartens Berlin: E. Zippel
- Botanischer Garten Mainz: F. Hahn
- Botanischer Garten der Universität Osnabrück: N. Friesen
- Botanischer Garten der Universität Potsdam: D. Lauterbach
- Botanischer Garten der Universität Regensburg: C. Reisch
- Adina Arth: DBU

